KRAIENKÖPPE

Kraienköppe erinnern durch ihren Kopf und Ausdruck an Kämpfer, gleichen andererseits aber auch einem schnittigen, kräftigen Landhuhn mit abgerundeten Formen. Sie sind zutraulich und zahm, jedoch lebhaft.

 

 

Die Tiere sind sehr widerstandsfähig, durch ihre nur mäßig ausgeprägten Kopfpunkte und die straffe Befiederung sehr wetterhart. Starker Frost und nass-kaltes Windwetter kann ihnen kaum etwas anhaben.

 

     

 

Die Hennen gelten als außerordentlich fleißige und beständige Eierleger. Ganz besonders zur kalten Jahreszeit, daher der Name "Winterleger".

Bei guter Pflege und entsprechender Zuchtauswahl fällt mit ca. 200 Stück im Legejahr ein reicher Eiersegen an.

 

             

 

Durch ihren muskulösen Körperbau und der straff anliegenden Befiederung sieht man den Tieren auf dem ersten Blick nicht ihr Gewicht an, welches sie verkörpern. Hier liegt ein deutlicher Unterschied zu den reinen Landhuhnrassen, dar aufgrund ihrer Vorfahren noch Kämpferblut in ihnen fließt.

 

 

 

Es sei hier in aller Deutlichkeit bemerkt, daß der Kraienkopp kein reiner Kämpfer ist, sondern ein Landhuhn mit Kämpfereinschlag.

Die äußerlich sichtbaren kämpfertypischen Merkmale wie der gewölbte, kurze und breite Kopf mit überstehenden Augenbrauenwülsten, dazu der kurze und starke Schnabel, das in den sogenannten "Hengstnacken" auslaufende sichtbar abgesetzte Genick, außerdem die ziemlich markanten Schultern, die straff anliegende Befiederung, sowie die deutlich hervortretenden sichtbaren, kräftigen Schenkel und ihre stattliche Größe - sind bis heute erkennbar kämpferartig erhalten geblieben.

 

Die Vorraussetzung dafür ist jedoch, daß der Züchter auch eine entsprechende züchterische Prioritätensetzung hinsichtlich des kämpferartigen Ausdrucks verfolgt, denn es gibt auch "Kraienköppe" - die im wahrsten Sinne des Wortes - rein "nur" noch nach/wie Landhuhn ausschauen .

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Der Kraienkopp zählt zu den kämpferartigen Hühnerrassen, wie die russischen Orloff, Cubalayas oder Sumatras.

 

Kraienköppe sind eine Rasse die im Vergleich zu vielen anderen Hühnerrassen noch weitgehend natürliche Verhaltensweisen zeigt.

Eine Besonderheit ist auch die Verteidigungsbereitschaft der Hähne gegenüber Greifvögeln und krähenartigen Räubern.

Die Tiere sind sehr rege und aktive Futtersucher.

 

 

Gegenüber dem Halter können sie sehr zutraulich und zahm werden.

Wie die meisten Kämpfer und kämpferartigen Hühnerrassen sind sie tendenziell weniger hektisch und scheu, eher "nervenfest" und dabei aufmerksame Beobachter.

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Die Hähne sind sehr stolze Begleiter ihrer Hennen, ebenso mutige Beschützer, wenn es darauf ankommt.

 

Zeichnung C. Witzmann

Naturnahe, geräumige Haltungsbedingungen und ein liebevoller Umgang kommen Ihrem Wesen und ihrer Gesundheit sehr entgegen ... 

... und sollten heutzutage eh selbstverständlich sein! 

 

 

Orientierung zur Größe:

Hahn: ca. 60 - 65 cm   Henne: ca. 45 - 50 cm

 

Zum Gewicht:

In der Realität

liegt das Gewicht von 8 Monate alten Jungtieren heutzutage: 

bei Hähnen zwischen 2,8 - 3,8 Kg

bei Hennen zwischen 2,2 - 3,2 Kg

Mit einem Jahr haben die Tiere in etwa ihre Endgröße erreicht und

nehmen lediglich noch zwischen 0,3 - 0,5 Kg an Gewicht zu. 

Ein großer, starker Althahn kann daher durchaus über 4 Kg wiegen,

die kräftigsten Althennen liegen bei 3,5 Kg

* (die Tiere sollten nach Möglichkeit jedoch den unter ./musterbeschreibungen.htm aufgeführten Gewichten entsprechen)

Von Bedeutung ist, daß vor allem bei den Hähnen die Knochen nicht zu stark werden - d. h. das der Zuchtring noch genügend Luft am Lauf haben und frei hängen sollte. Bei den Hennen zeigte sich in diesem Zusammenhang, daß die Tiere mit den feineren Knochen auch die tendenziell besseren Leger sind.

 

 

Kraienkopp-Hahn in Goldhalsig

Züchter: Dietmar Grimm, Rodgau

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